Plattentipps

Hier findet Ihr regelmäßig Plattentipps die auch in unserem Case landen. Von Techno über Minimal bis Tech House und darüber hinaus präsentieren wir Euch unsere ganz persönlichen Favoriten unter den Neuerscheinungen im Vinylbereich.

 

Darüber hinaus stellen wir Euch auf dieser Seite auch separat ausgewiesene Veröffentlichungen vor, auf die wir durch Promos aufmerksam gemacht wurden und die wir Euch objektiv im Soundcheck vorstellen möchten.

 

Wenn Ihr Eure Tracks an dieser Stelle auch gerne wieder finden möchtet, schreibt uns über info@schickung.de oder unser Kontaktformular.

 

 Lokaler Soundcheck:

Frank Kusserow - Mind the Acid EP (Sprow Recordings)

Frank Kusserow - Mind the Acid EP (Sprow Recordings)

 

Frank ist seit mehr als 20 Jahren als DJ & Produzent in der Frankfurter Szene aktiv und meldet sich nun nach einer mehrjährigen Schaffenspause eindrucksvoll zurück. Schon die erste Katalognummer, nach dem Neustart seines eigenen Labels, schafft es voll zu überzeugen und die Messlatte für alle kommenden Releases hoch zu legen. Der Titeltrack ist, wie der Name schon vermuten lässt, treibender Acid-Sound der Spaß macht. Auf der Flip begeistert "Altered States" durch melodische Klänge und mit "Dub Reasons part 1" bekommt man deepen hypnotischer Dub Techno geboten. Sehr empfehlenswert!

 

 Lokaler Soundcheck:

Unionmaide 002

V.A. (Unionmaide Records)

 

Nach einer längeren Auszeit ist nun das zweite Release auf dem Frankfurter Label Unionmaide Records erschienen. Präsentiert werden Tracks der noch relativ unbekannten Künstler Coldfuture, aus den USA, und Kecklip aus Frankfurt. Coldfutures "Footsteps on Homestead" ist ein Stampfer für die Prime Time, dessen klirrende Synthies dem ganzen Track etwas kompromissloses geben. Sein "Nervous Breakdown" dagegen ist trotz des Namens deutlich entspannter und grooviger. Kecklips deep hypnotischer Track "Vesicle Interferon" auf der Flip rundet das Gesamtpaket ab. Tip! (Erik)

Guy Gerber & Deniz Kurtel - Here Comes The Rain (Rumors)

Guy Gerber & Deniz Kurtel - Here Comes The Rain (Rumors)

 

Die vorliegende EP, eine Kollaboration von Guy Gerber & Deniz Kurtel, ist eine dieser Platten, die man sich gerne ausgelaugt aber glücklich in den frühen Morgenstunden nach einer durchfeierten Nacht anhört. Beide Stücke sind schöne melodische Tracks, die unter die Haut gehen. Das Titelstück "Here Comes The Rain" klingt etwas verträumter und zeichnet sich durch Pianoakkorde und melancholisch klingende Synthieflächen aus. "An Army Of Stalkers" ist dagegen etwas schneller und tanzbarer. Allerdings wird auch hier das Stück durch eine funkelnde Melodie getragen. Top! (Erik)

Rico Puestel - Neyst / Enokid (Cocoon)

Rico Puestel - Neyt / Enokid (Cocoon)

 

Das neuste Release auf Cocoon kommt  von Rico Puestel, der laut Presseinfo unter diversen Pseudonymen schon mehr als 100 Tracks und Remixe veröffentlicht hat, mir trotz allem bisher aber nicht bekannt war. Durch die beiden vorliegenden Tracks ist jedenfalls meine Neugier geweckt, überzeugen sie doch auf ganzer Linie. "Neyst" schiebt düster drückend und extrem hypnotisch nach vorne und überrascht im letzten Drittel durch eine sehr fette Melodie. "Enokid" besitzt den selben Drive und besticht durch energetische Synthie, die spätestens nach dem Break auch den letzten zum Tanzen zwingen. (Erik)

Rob Hess -v The Solution EP (Tronic)

Rob Hess - The Solution (Tronic)

 

Wer auf knackig treibenden Techno mit leicht melodischem Einschlag steht, kann bei Tronic fast blind zugreifen. Mit der "The Solution EP" von Rob Hes ist dem Label ein ganz großer Wurf gelungen. Das Titelstück ist ein Endorphinfeuerwerk für die Prime Time das mit der eingehenden hypnotischen Hook jeden Dancefloor zerlegt. "Beloved" auf der Flip ist in Zusammenarbeit mit LAAT entstanden und klingt technoider, aber vom Soundgefüge auch etwas reduzierter. Für "Moog" hat sich Rob wiederum mit Patrik Berg zusammengesetzt und einen groovenden Schieber produziert. (Erik)

 

Lokaler Soundcheck:

Acrylwaffen - Null (ANALOGmusiq)

Acrylwaffen - Null (ANALOGmusiq)

 

Das Frankfurter Duo "Acrylwaffen" hat mit "Null" seine erste Zusammenarbeit auf dem lokalen Label ANALOGmusiq veröffentlicht. Die sechs Stücke auf der vorliegende CD bestechen durch einen atmosphärisch dichten Sound, der düster, aber nicht schwerfällig ins Ohr geht. Die Tracks fallen stellenweise recht experimentiell aus, klingen dadurch aber in der Regel sehr frisch und abwechslungsreich. Wer auf treibenden, tanzbaren Techno abseits der gewohnten Pfade steht, wird mit der vorliegenden Veröffentlichung seine Freude haben. (Erik)

Stephan Bodzin - Powers of Ten (Remixes)

Stephan Bodzin - Powers of Ten Remixes (Herzblut)

 

Zwar ist das vorliegende Remixalbum von Stephan Bodzins Meisterwerk schon Ende letzten Jahres erschienen, es ist aber immer noch ein Dauerbrenner in meinem Case. Stephan hat eine ganze Riege nahmhafter Künstler zusammengetrommelt (u.a. Maceo Plex, Dominik Eulberg, Marc Romboy, Victor Ruiz, Pan-Pot und Extrawelt), die die melodiösen Originale auf ihre Weise neuinterpretiert haben. Herausgekommen ist eine qualitativ hochwertige Sammlung elektronischer Musik, die einen sowohl fasziniert als auch fesselt. Das Album sollte sich keiner entgehen lassen! (Erik)

Monkey Safari - Dodge

Monkey Safari - Dodge (Hommage)

 

Das Duo Monkey Safari hat mit "Dodge" einen Track produziert, der treibend vorwärts klackert und durch sphärischen Flächen zu begeistern weiß. Ist das Original schon stark, toppt der Remix auf der Flip das ganze noch. Kein geringerer als Victor Ruiz hat sich des Stücks angenommen, ihm seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt und dadurch noch einmal veredelt. Der Brasilianer ist nicht ohne Grund derzeit einer der gefragtesten Remixer in der Szene. Sein Sound ist einzigartig und macht aus dem groovigen Original einen endorphingeladenen Burner. Absolut empfehlenswert! (Erik)

Gregor Tresher - Quiet Distortion

Gregor Tresher - Quiet Distortion (Break New Soil)

 

Fast keine Plattenvorstellung ohne ein Release von Gregor Tresher. Wieder einmal beweist der umtriebige Frankfurter, warum er nicht nur ein gefragter DJ ist, sondern auch einer der beliebtesten Produzenten. Sein Output zeichnet sich durch kontinuierlich hohe Qualität aus und trägt seine unverkennbare Handschrift. So auch sein neustes Album "Quiet Distortion", von dem sechs Tracks ihren Weg auf Vinyl gefunden haben. Auf die Ohren gibt es melodiösen Techhouse (z.B. Quiet Distortion), locker groovenden Techno (z.B. Depend) und Futter für die Prime Time (Consistency). (Erik)

Mauro Picotto - From Heart to Techno

Mauro Picotto - From Heart To Techno (Alchemy)

 

Mauro Picotto hat den Großteil seines inzwischen neunten Studioalbums in Form von 3 Vinyl-Samplern ausgekoppelt, die alle uneingeschränkt zu empfehlen sind. Kaum einer beherrscht es, energetische Beats und eingängige Melodien so zu kombinieren, wie der umtriebige Italiener. Er schafft es dabei fast immer Tracks zu produzieren, die ganz klar seine Handschrift tragen und unverwechselbar mit ihm assoziiert werden können. Von Techno über Neo-Trance bis groovigen Techhouse ist auf dem Album für jeden etwas zu finden. (Erik)

Monika Kruse @ Voodooamt - Passengers 2016

Monika Kruse @ Voodooamt - Passengers 2016

(Terminal M)

 

Monika Kruse und Patrick Lindsey haben zum 15-jährigen Jubiläum von Terminal M das 2003er Album "Passengers" überarbeitet und neu gemastert. Darüber hinaus haben sie drei enge Freunde gebeten, jeweils einen Track zu remixen. Neben einer frisch gemasterten Version von "Luvsucka", überzeugt Oliver Huntemanns Remix durch moderne treibende Sounds. Alberto Ruiz und Skober haben sich dagegen für "Highway No. 4" entschieden und zwei energetische Technokracher für die Prime-Time produziert. Stark! (Erik)

Kerrier District

Kerrier Disctrict - 4 (Remixes) (Hypercolour)

 

Der britische Musiker Luke Vibert, der hinter dem Pseudonym Kerrier District steckt, hat drei Tracks seines letztjährigen Albums von Ricardo Villalobos & Max Loderbauer, KiNK und Shed remixen lassen. Während erstere den Track "Sexspurt" meiner Meinung nach für die Tonne umproduziert haben und Shed auch nur mäßig überzeugt, hat KiNK aus "Techno Disco" einen unglaublichen Burner gefertigt, der sich durch energetische Sounds, einsetzende Breakbeats und einen unglaublichen Groove auszeichnet und für mich Hauptanreiz für den Kauf der Platte war. Tip! (Erik)

RTRT - RE(TREAT)

PROMO SOUNDCHECK: RTRT - RE(TREAT) (Ohne Label)

 

Wer auf der Suche nach unkonventioneller Musik ist, die abseits fester Trackstrukturen zu gefallen weiß und sich in keine feste Schublade stecken lässt, der sollte sich das vorliegenden Album von Samuel Peter aka RTRT zu Gemüte führen. RE(TREAT) heißt das ungewöhnliche Werk des Newcomers, das relaxt bis verspulte Sounds und Vocals in einer interessanten Melange vereint. Die 11 kurzen Tracks des Albums veredeln den Chill-out Floor jeder Party und sind ab sofort auf Soundcloud zu hören. (Erik)

RE(TREAT) auf Soundcloud

Mangue Records

V/A - Pack 01 (Mangue Records)

 

Das erste limitierte Sammelpaket von Mangue Records vereint die Katalognummern 24-26, die zwar nicht mehr taufrisch, aber trotzdem absolut zu empfehlen sind! Verteilt auf drei Platten findet man eine Mischung aus groovigem Techno und House, bestehend aus den Tracks "Casalinga" von Fabian Schumann & Black Vel, "Apfelblüte" von Michael Nielebock und "Oh Brothers" von Raumakustik & Black Vel. Besonders hervorzuheben sind "Casalinga" im Original und Raumakustik Remix, sowie der Dapayk-Remix von "Apfelblüte". Das Vinylpaket enthält übrigens on top noch einen Downloadcode für die digitalen Versionen. (Erik)

 

Aktueller Promo Soundcheck:

Spec. - Amsterdam Love EP

Spec. - Amsterdam Love EP (Ohne Label)

 

Der Künstler Timm Ewest aus Stuttgart hat sich für ein paar Tage nach Amsterdam begeben, um eine musikalische Liebeserklärung an die Stadt zu produzieren. Das Ergebnis ist die vorliegende EP, deren Sound sich zwischen groovigem House mit Vocalelementen ("So Irie" und "Redlight District") und treibenderem Techhouse ("The Bulldog") bewegt und gut ins Ohr geht. Alle drei Tracks gibt es ab sofort als freien Download auf der Soundcloud-Seite von Spec.(Erik)

 

Free-Download auf Soundcloud

Paul Woolford - Orbit/MDMA

Paul Woolford - Orbit / MDMA (Hotflush Records)

 

Auf der vorliegenden Scheibe des britischen Produzenten und DJs Paul Woolford befinden sich zwei Technostracks für die Primetime. "Orbit" ist schwer drückender Acid- und Sirenensound, der sicherlich seine Freunde finden wird. Mein Herz schlägt aber eher für "MDMA". Das Stück auf der Flip hat einen gewissen Oldschoolcharakter und zeichnet sich durch eine durchschlagende Bassdrum, Pianosound, und ein wiederkehrendes Frauenvocal aus. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort wird dieser Track seinem Namen alle Ehre machen und für den entsprechenden Flash sorgen. (Erik)

Monika Kruse meets Pig & Dan - Colours

Monika Kruse meets Pig & Dan - Colours (Terminal M)

 

Wieder einmal haben sich die Terminal M Labelchefin Monika Kruse und das umtriebige Duo Pig & Dan in das Studio der beiden Wahl-Mallorcaner begeben. Mit "Colours" hat das Trio ein grooviges Technostück produziert, das durch wabernde Synthies und dezent platzierte Vocals einen angenehmen Eindruck hinterlässt. Auf der Flip des limitierten farbenfrohen Vinyls befindet sich ein Remix des Stücks "Soulstice" aus dem letzten Jahr. Alberto Ruiz hat aus dem Track ein echtes Monster gebastelt, das eine unheimliche Intensität besitzt und für Ekstase auf den Floors dieser Welt sorgen wird. (Erik)

KiNK - Cloud Generator EP

KiNK - Cloud Generator EP (Running Back)


Der bulgarische Produzent und DJ Strahil Velchev aka KiNK hat mit der vorliegenden EP gleich vier Knaller produziert. "Cloud Generator" fräst sich langsam aber stetig in die Hirnwindungen, während einen flirrende Sounds in den Wahnsinn treiben. "Diversion" punktet mit wunderbaren Oldschool-Sounds für die verstrahlte Afterhour. Und "Pocket Piano" klingt nach einer endorphindurchtränkten 93' Raveparty. Letzteres Stück liegt auch noch im Breakbeat-Mix vor, der an frühere The Prodigy Werke erinnert. Zusätzlich befinden sich auf der Platte noch drei Locked Grooves für Turntable-Spielereien. Grandios!!! (Erik)

Deetron - Theory of Light EP

Deetron - Theory of Light EP (Character)


Nicht mehr ganz taufrisch aber trotzdem uneingeschränkt zu empfehlen ist Katalognummer zwei auf Deetrons eigenem Imprint "Character". Der schweizer Künstler ist bekannt für groovigen und deepen Technosound und hat auch mit dieser EP wieder einen Volltreffer produziert. "Photon" begeistert im Original durch eine analoge Bassline und sommerliche Pianosounds, die einen unheimlichen Groove versprühen. Die Dub-Version auf der Flip ist treibender und eignet sich aufgrund der trommelnden Snares und Halleffekte besser für die Prime Time im Club. (Erik)

Tuff City Kids - Kirk Juemmeth EP

Tuff City Kids feta. Shan - Kirk Juemmeth EP

(Permanent Vacation)


Das Cover der "Kirk Juemmeth EP" lässt zwar schlimmsten 80er Pop vermuten, allerdings bietet "Lambsgame" knallenden Retrosound mit knackigen Beats, zischenden Hihats und eingängige Synthies. Die "Chopper Rescue Version" stellt die Melodie in den Hintergrund und zeichnet sich durch einen deutlich dichteren Sound aus. "Highlight" wiederum macht den Namen zum Programm und überzeugt durch genialen Synthiesound. Den Abschluss bildet "Cole Rabies Beats" mit Oldschool-Housebeats. Sehr empfehlenswert! (Erik)

Henry Saiz - Haunted Girl Canyon

Henry Saiz - Haunted Girl Canyon (Suara)


Das vorliegende Release des spanischen Produzenten Henry Saiz bietet wieder typischen Suara Sound auf hohem Niveau. Das Original von "Haunted Girl Canyon" ist entspannter Techhouse mit einer angenehmen Synthiemelodie, die nach einem relaxten Tag am Meer klingt. Der Remix von Eelke Klejn, mein Favorit auf der Platte, bleibt der Melodie treu, ist aber clubkompatibler und zeichnet sich durch einen warmen Basslauf und treibendere Beats aus. Das Rework von Rodriguez Jr. kann da leider nicht mithalten und ist generell etwas reduzierter. (Erik)

 

Aktueller Promo Soundcheck:

Nick Olivetti - Bee Beat / Sax o Sex EP (This Ain't Bristol)

 

Das inzwischen dritte Release des aufstrebenden Labels "This Ain't Bristiol" ist gleichzeitig die erste EP des Imprints. Auf die Ohren gibt es sauber produzierten House-Sound des Italieners Nick Olivetti, der eindeutig auf den Dancefloor abzielt. "Bee Beat" und "Sax o Sex" zeichnen sich durch basslastigen Sound und dem spielerischen Umgang mit Vocalsamples aus. Der "Bee Beat Kry Wolf Remix" setzt das Sample sparsamer ein, erhöht dagegen aber den Druck. (Erik)

 

Preview auf Soundcloud / Beatport-Link

Gregor Tresher Pres. Breaking New Soil Vol. 7

Gregor Tresher Pres. Breaking New Soil Vol. 7

 

Ich bin ein großer Fan von BNS und freue mich immer über jedes neue Release des Labels. Auch die neuste Ausgabe von "Gregor Tresher Presents" enthält mindestens zwei Stücke, die die nächsten Monate meine Sets bereichern werden. Zum einen wäre da "BBA" von Maxime Dangles, ein böser Technoknaller, dessen düstere Melodie sich hartnäckig in den Gehörgang schraubt. Und zum anderen "Cosmic Serpent" von Tresher & Dundov, das mit trancigem Open Air Sound überzeugen kann. Der Rest ("Return" von Patrick Siech und "Cloaker" von Per Hammar) kommt da nicht ran, ist aber auch nicht schlecht. (Erik)

Fever EP Remixed

Dr. Motte meets Gabriel Le Mar - Fever EP Remixed (Praxxiz)


Mit dem Remixpaket der letztjährigen "Fever EP" ist Praxxiz ein ganz großer Wurf gelungen. Das eher deepe Original von "Zikade" wurde von Ken Ishii durch eine pumpende Bassline und euphorisierende Synthies zum absoluten Floorburner umgebaut. Eric Sneo wiederum reduziert die melodischen Elemente und legt den Fokus auf einen nach vorne drückenden Beat. Auf der Flip hat sich Pascal FEOS "Fever" angenommen und einen Detroit-Techno-Groover gebastelt. Den Abschluss macht der Gewinner des Praxxiz-Contests "DJ Sur" mit einer funky experimentiellen Version des selben Stücks. (Erik)

Guy J - Once In A Blue Moon / Candyland

Guy J  - Once In A Blue Moon/Candyland (Bedrock)

 

Das Label Bedrock des britischen Ausnahmekünstlers John Digweed steht für modernen Trance-Sound abseits billiger Großraumklänge. Auch das Release von Guy J ist wieder qualitativ hochwertiger melodischer Sound erster Güte. "Once In A Blue Moon" ist der perfekte Opener eines Sets und eher zurückhaltend, aber für mich das Highlight der Platte. "Candyland" dagegen glänzt durch einen gebrochenen Beat und schwebende Melodien und ist perfekt zum Chillen. Der King Unique Remix setzt auf die 4/4 und ist das ideale Stück für den Tanz in den Sonnenaufgang. (Erik)

Maxim Dangles - In & Out EP

Maxime Dangles - In & Out EP (Skryptöm)

 

Der junge Franzose Maxime Dangles hat mit der vorliegenden EP zwei minimale Technotracks produziert. Während mir "Amsterhodes" persönlich eine Spur zu langweilig und belanglos ist, gefällt mir "Cryptic" umso mehr. Während das Stück in den ersten zwei Minuten unbeirrt nach vorne fiept und blubbert, entwickelt es danach durch die durchlaufende Hook eine ungemein hypnotische Stimmung. Auf der B-Seite der Platte befinden sich zwei Remixe von Technomastermind Johannes Heil. Der eine reduziert den Track auf die Hook, der andere auf den piependen ersten Part. (Erik)

 

Aktueller Promo Soundcheck:

Tantze Knut - Put Your Hand Up and Smile (Debuger)

 

Das erste offizielle Release des Hamburger Newcomers Knut Kintscher auf dem serbischen Label Debuger umfasst drei Tech House Tracks mit leichten Trance-Anleihen. "Flockentanz" besticht durch melodische Sounds, die wie geschaffen für die startende Open Air Party sind. Im DJ GrujA Remix wurde dem Track ein neuer Beat und Sythiestabs verpasst, die dem ganzen ein bisschen mehr Drive verleihen. Das dritte Stück "Gespült!" kommt mit etwas düstereren Harmonien daher und zielt am ehesten in die Techno Richtung. Man darf gespannt sein was man von Knut in Zukunft noch zu hören bekommt. (Erik)

Daniel Stefanik - Signs

Daniel Stefanik - Signs (Cocoon)


Mit "Signs" ist Daniel Stefanik auf Cocoon ein ganz großer Wurf gelungen. Beide Tracks auf der Platte überzeugen durch atmosphärischen Detroit-Techno und sind der perfekte Soundtrack für eine schweißtreibende Nacht im Club. Das Titelstück bietet dichten energeiegeladenen Sound, der nur durch ein schönes Break unterbrochen wird. "Illuminations" dagegen galoppiert groovig nach vorne bis durch den Einsatz von Synthieflächen die Emotionen bedient werden. Wer spätestens jetzt nicht grinsend im Club am abfeiern ist, scheint völlig gefühlskalt zu sein. (Erik)

Garnier - BA371

Garnier  - BA371 (Hypercolour)


Seit Ende 2013 findet man Laurent Garniers Sound vermehrt auf Independent Labeln aus unterschiedlichen Ländern, die er persönlich respektiert und supported. Als "Garnier" veröffentlicht er dabei Tracks verschiedener Sparten elektronischer Musik. "BA371" allerdings klingt nach seinem typischen Sound, was die Tracks allerdings nichtuninteressanter macht. Im Gegenteil: Mit "Enchanté" ist ihm wieder ein zeitloser Technosoul-Klassiker gelungen und mit "Confused" böser Prime-time Techno der Extraklasse. Sehr empfehlenswert! (Erik)

Alan Fitzpatrick - Truant

Alan Fitzpatrick - Truant (Cocoon)

 

Der seit 2008 sehr umtriebige britische Produzent Alan Fitzpatrick  ist den meisten seit seinen Veröfentlichungen auf Drumcode ein Begriff. Auf Cocoon bleibt er seinem klassischen Technosound nur bei "Truant" treu. Das Stück zeichnet sich durch einen stampfenden Beat und markante Akkorde aus, die auch aus den frühen Neunzigern stammen könnten. "Memories of a Time Once Past but Long Forgotten" dagegen ist ein melodiöser Technotrack, der für Alan sehr ungewöhnlich ist. Auch dieser besitzt Oldschol-Elemente, ist aber deutlich entspannter. Solide Kost! (Erik)

Gregor Tresher - Nightcolors - Laurent Garnier Rmx

Gregor Tresher - Nightcolors - Laurent Garnier Rmx (Break New Soil)

 

Aufmerksame Leser dieser Seite werden feststellen, dass ich Gregor Treshers "Nightcolors" vor einiger Zeit als Plattentipp aufgeführt habe. Der Track hat nichts von seiner Faszination verloren und wurde nun zusätzlich von der französischen DJ-Legende Laurent Garnier geremixt. Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie und ist eine feines Stück Technosoul, das ein weiteres Highlight des Labelkatalogs ist. Der Track ist ein einzigartiges Feuerwerk aus Groove, Emotionen und Abfahrt und sollte in keiner Sammlung fehlen! (Erik)

Chymera - Tidal/Moot Point

Chymera - Tidal/Moot Point (Ovum)

 

Der Ire Chymera aka Brendan Gregoriy hat mit der vorliegenden Platte wieder zwei Schmuckstücke produziert, die sich in dem ein oder anderen Case wiederfinden werden. "Tidal" besticht durch eine durchmodulierte Synthiemelodie, die einem Wellenritt gleich kommt und sich in die Hirnwindungen fräst. Der Track klingt dabei eher untypisch für den Künstler. "Moot Point" dagegen ist wieder klassicher Chymera-Sound für den Sonnenaufgang. Die emotional verträumten Klänge sind genau der richtige Teaser für den anstehenden Sommer und machen Lust auf die kommende Open Air Saison. (Erik)

Tiga vs. Audion - Let's Go Dancing (Adam Beyer Rmx)

Tiga vs. Audion - Let's Go Dancing/Adam Beyer Remix (Turbo)

 

Adam Beyers Remix der Kollaboration von Tiga und Audion "Let's Go Dancing" ist ein absolutes Technomonster geworden. Ich kann mir nicht helfen, aber die Sounds haben meiner Meinung nach etwas oldschooliges, was aber nicht als Kritik verstanden werden soll. Sie geben dem Track einen besonderen Schliff und helfen das Stück dauerhaft im Ohr zu verankern. Der Track walzt dabei sehr energetisch vorwärts und ist meiner Meinung nach der beste Output des Schwedens der letzten Zeit. Auf der B-Seite der Platte gibt es das ganze Stück noch einmal ohne Vocals. Empfehlenswert! (Erik)

Mauro Picotto & Ricardo Ferri - The Riff

Mauro Picotto & Ricardo Ferri - The Riff (Cocoon)

 

Die Veröffentlichungen von Mauro Picotto sind eine Klasse für sich. Aus der Zusammenarbeit mit Ricardo Ferri allerdings entstehen echte Bretter. So auch auf dem ersten Release des Duos auf Cocoon. Das Titelstück "The Riff" ist ein grooviges Technomonster, dass sich mit Hilfe der durchlaufende Synthie-Melodie immer weiter in den Gehörgang schraubt und ein Endorphinfeuerwerk produziert. "EMP" auf der Flip zeichnet sich durch eine durchmodulierte Bassline und einen Shuffle-Beat aus. Spätestens wenn die Synthies einsetzen ist der Wahnsinn vorprogrammiert. "Don't Wake Him" ist ganz nett und wieder eher etwas für den frühen Morgen im Club. (Erik)

SQL - Surrender

SQL - Surrender (GEM)

 

Das holländische Label GEM bringt regelmäßig Techhouse-Perlen raus, die man fast blind kaufen kann. Die Releases zeichnen sich dabei meistens durch einen Detroit-inspirierten Open Air-Sound aus, der nur so vor Groove strotzt. So auch der neuste Streich von SQL. "Surrender" zaubert einem anhand deeper Melodien schon nach wenigen Sekunden ein Lächeln ins Gesicht. "Collect" ist etwas technoider und aufgrund des hektischeren Beats eher etwas für die treibenden Momente im Club. "Reveal" im Remix von Cassey Voorn erzeugt spätestens nach Einsatz des Breaks eine Gänsehaut. (Erik)

Luigi Madonna - Primo

Luigi Madonna - Primo (Drumcode)

 

Das letzte Drumcode-Release des vergangenen Jahres enthält wieder zwei düstere Technotracks. Beide Werke des italienischen DJs und Produzenten Luigi Madonna zeichnen sich durch eine schwere und deepe Bassdrum aus, der etwas sehr rohes anhaftet. Den Anfang macht "I Believe" mit einem hypnotisierenden Vocal der sich langsam steigert, bis eine Synthiemelodie einsetzt und dem Track einen gewissen Groove beschert. "Tantra" ist mit seinen hallenden Synthies eher etwas für den frühen Morgen und lässt die Feiermeute in den Clubs spätestens mit den einsetzenden Strings abheben. (Erik)

Gabriel Ananda - Let it in and let it out EP

Gabriel Ananda - Let it in and let it out EP (Suara)


Der neuste Streich des Ausnahmeproduzenten Garbriel Ananda ist ein absolutes Pflichtbrett! Der Titeltrack ist eine wahre Open Air Hymne, die durch ihre Synthiemelodie und Flächen unglaublich unter die Haut geht, ohne jemals dabei zu cheesy zu wirken. Ein Stimmungsaufheller erster Güte, der alle positiven Gefühle in einem wunderschönen Stück Musik vereint! "The Hunt" auf der Flip ist dagegen mit seinem minimalem Charakter und der etwas düsteren Atmosphäre nur noch Beiwerk. (Erik)

Dosem - Atica

Dosem - Atica (Halo Cyan)


Der aufstrebende Stern am Produzentenhimmel Marc Dosem hat mit der vorliegenden Track "Atica" ein modernes Stück "Soul-Techno" geschaffen, der mit seinem warmen Basslauf, dem treibenden Beat und den erstklassigen Synthies zu begeistern weiß. Nicht umsonst handelt es sich hierbei um eine der Sommerbomben des Jahres, die das Zeug hat über die normale Halbwertzeit eines Tracks hinaus dauerhaft abgefeiert zu werden. "Multipass" dagegen ist weniger markant und stellt den Rhythmus in den Vordergrund. Schlecht ist dieses Stück aber auch nicht. (Erik)

Kölsch - 1977

Kölsch - 1977 (Kompakt)

 

Der Dänische Produzent Rune Reilly Kölsch, der aufgrund seines Künstlernamens und der Tracktitel oft als Rheinländer gehalten wird, hat auf Kompakt sein erstes Album abgeliefert. Seine weltweit hochgehandelten Hits sind nur auf der CD Version enthalten, auf Vinyl wurde ausschließlich das neue Material gebannt. Jedes Stück trägt dabei unverkennbar seine Handschrift und weiß auf seine Art zu begeistern. Meine Anspieltipps für Euch sind das lockere "Oma", der Monstertrack "Bappedekkel" und der groovige "Basshund". Einfach mal auschecken! (Erik)

Gregor Tresher - Nightcolors

Gregor Tresher - Nightcolors (Break New Soil)

 

Der konstante qualitative hohe Output von Gregor Tresher ist beachtlich. Die Platten seines Labels kann man fast blind kaufen, da immer mindestens ein Knaller dabei ist.  Das selbe gilt auch bei "Nightcolors", auf dem insbesondere das erste Stück "Permafrost" ein echter Killer ist, der sich durch einen knackigen durchschlagenden Beat und hypnotische Synths auszeichnet. "Black Relief" ist ein nervöses mit Flächengeflirre und eher unspektakulär. Das Titelstück "Nightcolors" passt zur Jahreszeit und ist bestens auf einem Open Air aufgehoben. In "Under A Red Moon" zieht sich eine Melodie durch die Rille, die einen leicht mystischen Touch hat. (Erik)

Josh Wink - Balls EP

Josh Wink - Balls EP (Ovum)

 

Die neue Platte des Ovum Labelheads ist erstklassiger Peak-time Techno. Der "Big Mix" besticht durch eine blubbernde Acid-Line, flirrende Sounds und zischende High Hats. Das Stück zeichnet sich durch eine energetische Snare und Claps aus, die den Track ungemein nach vorne treiben. Im letzten Drittel entlädt sich ein fulminantes Break in den Gehörgang des Hörers. Stark! Der "Groove Mix" ist sehr ähnlich aufgebaut, verzichtet aber auf das lange Break zugunsten spährischer Sounds, die dem Stück mehr Tiefe verleihen. Grandiose Platte! (Erik)

Tony Lionni - Midnight Manoeuvres

Tony Lionni - Midnight Manoeuvres (Freerange)

 

Der in Berlin ansässige DJ und Prouzent Tony Lionni hat mit der vorliegenden EP drei melodische Tracks veröffentlicht, die sich stilistisch zwischen House und Techno bewegen. Der Titeltrack ist ein grooviges Discostück mit funkigen Synthiesounds, der Bewegung auf der Tanzfläche erzeugt. "Two Dark Figures" auf der Flip ist reinrassiger House mit deepen, warmen Klängen und einem wiederkehrenden Vocalschnipsel. "When Time Began" ist mein persönlicher Favorit und zeichnet sich durch eine durchlaufende Melodieleiter aus, die sich hypnotisch in die Hirnwindungen schraubt. (Erik)

GTMK - Calling East/Trooper

GTMK - Calling East/Trooper (Break New Soil)

 

Nach ihren gemeinsamen Veröffentlichungen in 2007 auf Intacto und Terminal M, ist die neue "Break New Soil" nach 6 Jahren die erste GTMK von Monika Kruse und Gregor Tresher. "Trooper" ist ein gradliniger Track mit einer markanten Kick, der mir allerdings eine Spur zu monoton ist. "Calling East" dagegen ist ein wahres Brett, das mit Sicherheit die kommende Festivalsaison rauf und runter gespielt werden wird. Die Synthiemelodie, der warme Basslauf und der Aufbau des Tracks haben das Zeug zu einer ganz großen Hymne. Sehr empfehlenswert! (Erik)

Marc Romboy & Ken Ishii - Taiyo

Marc Romboy & Ken Ishii - Taiyo (Systematic Recordings)

 

Dass kontinentalübergreifende Zusammenarbeiten über verschiedene Kulturen zu fantastischen Ergebnissen führen, haben in der Vergangenheit schon Technasia bewiesen. Marc Romboy und das japanische Techno-Urgestein Ken Ishii beschreiten nun den selben Weg und haben ein gemeinsames Album vorgelegt. "Taiyo" ist die erste Auskopplung und überzeugt durch eine bösartige Grundstimmung und düstere Synthie-Sounds. Ein wahrer Peaktime-Knaller! "Och's Tokyo Dawn Remix" auf der Flip tauscht dagegen den drückenden Basslauf gegen mehr Deepness. (Erik)

Updates

17. Juli 2017:

Ein neuer Partytipp ist online & das Festivalspecial wurde aktualisiert.

 

Außerdem:

Der Mitschnitt von Eriks Set vom Dyn.o.mite 2017 ist ab sofort online!